Beiträge von wyser

    Eigentlich sollten sie ja weg:
    Buell XB 12 S, kurzes Heck sonst weitgehend Original
    Buell XB 12 R, weitgehend Original
    Buell 1125 R, Vollverkleidung, Heckhöherlegung, Schaltautomat
    Alles repariert, frisch vorgeführt, sauber geputzt.
    Alle drei zusammen für zehntausend.


    Weil aber die 1125er seit Auffahrt 2019 nicht mehr gefahren wurde, nahm ich sie gestern Nachmittag raus und fuhr mit ihr über die Schwägalp, wegen altem Benzin, Standschäden und so...


    Bequem ist sie ja nicht, sie hat viel zu viel Leistung für die Landstrasse. Den dritten Gang brauchte ich gefühlsmässig eigentlich nie und die engen Kurven sind harte Arbeit im Vergleich zur Lyssie, die sich locker und kraftfrei durch Kehren dirigieren lässt.


    Aber auf den kurzen Stück Autobahn zeigte sie mir kurz, wofür sie eigentlich gebaut wurde: zum schnell fahren.
    Bei der Beschleunigung in der Autobahnauffahrt brüllte sie lustvoll beim Durchtreten der Gänge.
    Dann weiter mit knapp über 120 km/h im sechsten Gang schnurrte sie untertourig, wohlig, leise vor sich hin.


    Ich denke, ich behalte sie. Vielleicht gibt es nächste Saison wider mal einen Termin auf dem Rundkurs, wo ich sie wieder mal losrennen lassen kann...


    Platzprobleme habe ich keine. Heu fressen sie auch keins. Also können auch die XB's weiter bei mir bleiben.
    Vielleicht bekomme ich ja nächsten Frühling wieder mal das Feuer und Lust auf ein Fährtchen damit...

    Je nach Buell- Typ probiere ich nichts neues mehr aus und nehme vorerst nur noch diese Reifen:
    S1: PiPo normal (hinten den 170er)
    XB12S: PiPo normal
    XB12X: Conti TKC 80, Grobstoller (brachiale Optik)
    XB12X: Dunlop Mutant, M+S (neue Entdeckung)
    XB12R: Pirelli Rosso III (gelegentlich Rundkurs)
    1125R: Pirelli Supercorsa SP (fast nur Rundkurs)

    Der neue Dunlop Mutant für die GS- Klasse (gelegentlich Schotter):
    M+S (Matsch und Schnee) und tempostabil bis 280 km/h.
    Es gab nur erste Pressevorstellungen, keine Vergleichtests.
    Mir gefiel das Profildesign, ich fand es passe gut zu einer Lyssie.
    Nur hatte ich mit Dunlops noch keine guten Erfahrungen gemacht.
    Und kaufte doch die "Katze im Sack".


    Ich finde, er funktioniert auf meiner Lyssie fehlerfrei:
    Grollen- Anfahrt mit Vollpackung (Camping- Gepäck): stabiler, guter Geradeauslauf, neutral in Kurven, kurze Warmlaufphase.
    Grollen- Touren bei trockener Strasse mit vielen Spitzkehren (sportliches Cruisen bis an die Kante...).
    Grollen- Touren bei nassen Strassen, kein Rutscher, volles Vertrauen.
    Grollen- Heimfahrt im Niesel- bis Starkregen und "Flussdurchfahrten" auf der Autobahn mit gut 120 km/h, ohne einen Zappler.
    Nach über 3'000 km scheint die Profiltiefe kaum abgenommen zu haben.


    Ich kann ihn nur empfehlen.

    Wir fuhren am Freitag mit Karin, Bossi und Michi die Alpe d`Huez hinauf, dann hintenrum über die Panoramastrasse wieder in Tal hinunter, dann gleich wieder den Glandon hinauf, über den Croix de Fer und hinunter ins Tal. Dann östlich nach Villargondran und dort die vierzig Kehren hinauf Richtung Col du Mollard.


    Diese vierzig Spitzkehren haben wir speziell dem Dani Ramp, Marc Herrmann und Steff dem vielFleischEsser gewidmet.


    Schade, bist Du nicht da...



    Gib mal in Dein Navi ein (z.B. https://de.viamichelin.ch/)
    Abfahrt: Villargondran, 73300 Savoie
    Ankunft: Albiez le Jeune, 73300 Savoie
    :-o:-o:-o


    Der Weg eignet sich gut zum Spitzkehren üben, weil:
    - auf 10 km über 40 Spitzkehren
    - Fahrzeit vom Navi gerechnet ca. 15 Minuten
    - ergibt einen Schnitt von ca. 40 km/h
    - kaum Verkehr
    - mehrmals rauf und runter gut möglich
    - alles im Wald (sieht niemand zu...) :schwul:

    Nach knapp 6'000 km durch Frankreich, Spanien und Portugal mit dem Camper bin ich überzeugt, dass es auf Campingplätzen mit selber gekochtem Essen weniger Risiken gibt, sich mit dem Virus anzustecken, als in Restaurants und Hotels.


    Zudem waren die Spanier viel konsequenter mit den Masken und Desinfektionen wie die Franzosen!
    (Du glaubst nicht, was wir z.B. am Lac de Saint Croix am Badestrand für einen "Fleischmarkt" gesehen haben...)


    Da ich zur Risikogruppe gehöre (64 und Bluthochdruck), das Alpengrollen aber auf jeden Fall erleben will, werde ich mich entsprechend verhalten.
    Wahrscheinlich werde ich keine Gruppe tourguiden, alleine fahren und bei der Wahl der Restaurants "en Route" sehr wählerisch sein.


    Zudem möchte ich Euch alle bitten, auch zu meinem Schutz die Verhaltensregeln einzuhalten (Abstand wahren, Hände waschen, Gesichtsmasken tragen, usw.).


    Hoffen wir, dass die Hotelküche sauber geführt wird.
    (Ein Küchenjunge, der sich letzte Nacht in der Disco angesteckt hat und in den Salat niest, wäre für uns Alpengroller ein Horror...)

    Oh, ein Insider...
    Leider Maddin, leider kenne ich nicht alle Insiders.
    Dass sich Heiko in Hockenheim weh getan hatte, wusste ich gar nicht, oder habe es wieder vergessen. Oder verdrängt.


    Ich frug (Luckies Wort für "fragte" gefällt mir immer besser:-)) mich schon, weshalb Du Dich derart an die Öffentlichkeit wendest...


    Nicht nur Frauen, nei auch ich kann mich ohne Alkohol blamieren. Ja, das kann ich... und passiert mir, wie ich finde mit zunehmendem Alter immer häufiger.

    Was soll das Maddin?
    Ein Rundkurstraining in einer harmonischen Gruppe, mit kompetenten Instruktoren die uns am Verbessern der Technik helfen, mit Kurven- Auslaufzonen, mit klaren Verhaltensregeln für die Teilnehmer, einer Überwachung mit mehreren Streckenposten, einem Notarzt für alle Fälle direkt am Pistenrand, mit Fahren auf der ganzen Strassenbreite weil ohne Gegenverkehr macht grossen Spass.


    Latürnich, ein Alpenpass mit Abgründen, Felswänden, Leitplanken, Granitpollern, Ölspuren, Kies- und Sand von Baustellen, Wildtieren, fahrenden Hinternissen (z.B. belgische Wohnmobile) und mit Fahranfängern die uns in Kurven auf unserer Strassenseite entgegen kommen macht auch Spass.


    Beide Arten Motorrad zu fahren haben ihren Reiz und geben uns spannende Momente.


    Unfälle auf einem Rundkurs verlaufen meist glimpflich und passieren meist den langsameren Gruppen mit Rundkursunerfahrenen Teilnehmern.


    Bei den Mittleren und den Schnelleren Gruppen passiert vergleichsweise wenig.